Der Weimarer Kulturexpresses über Drogensucht und ihre Folgen…..

„Drogen – von Gras zu Crystal“ ein Theaterstück von Katrin Heinke für die Klassenstufen 8-11 im Forum des Gymnasiums
– organisiert vom Fachbereich Biologie –

Am Dienstag, den 18.03.2025, hatten wir an unserer Schule die Gelegenheit, eine Theateraufführung zu sehen. Das Stück mit dem Titel „Drogen – von Gras zu Crystal“ erzählt die Geschichte zweier Freundinnen, Frieda und Anne, die seit ihrer Kindheit unzertrennlich sind. Doch im Jugendalter entwickeln sich ihre Charaktere in unterschiedliche Richtungen: Frieda ist rebellisch und gilt als „cool“, während Anne als vernünftig und eher langweilig beschrieben wird. Als Anne zum ersten Mal erfährt, dass Frieda Drogen konsumiert, ist sie entsetzt. Doch der Wunsch, nicht mehr als langweilig zu gelten, bringt sie schließlich dazu, sich überreden zu lassen. Von nun an trafen sich die zwei nahezu täglich im Schuppen, den Frieda von ihrem Opa vermacht bekommen hat, um Suchtmittel zu sich zunehmen. Anfangs konsumierten sie ausschließlich Gras, was sich aber schnell in mehr verwandelte. Im Verlaufe des Stückes erfahren wir von Problemen, die die beiden, vor allem aber Frieda, widerfahren. Schließlich kommt es zu sich anhäufenden Vorfällen, wobei die Konsequenzen von Suchtmitteln schauspielerisch sehr gut übermittelt wurden. Anne erkennt schließlich, dass sie diesen Weg nicht weitergehen möchte, und versucht, ihrer Freundin zu helfen. Doch Frieda bleibt stur und will sich nicht eingestehen, dass sie die Kontrolle längst verloren hat. Bevor sie die volle Tragweite ihrer Sucht begreift, ist es bereits zu spät – das Stück endet tragisch mit Friedas Tod.
An einem bestimmten Punkt der Aufführung wurden verschiedene Drogen genannt, wobei sowohl das Gefühl, das sie beim Konsumenten auslösen, als auch ihre tatsächliche Wirkung beschrieben wurde. Das hat mir sehr gut gefallen, da man da einen wichtigen Bildungsauftrag erfüllt hat und man so vor allem nochmal beide Seiten, sprich, was der Konsument fühlt und was es wirklich ist, verstehen konnte. Ich finde die schauspielerische Leistung der beiden aufführenden Frauen war sehr beeindruckend und allgemein war das Stück sehr anschaulich, bzw. verständlich und einfühlsam gestaltet. Als Fazit ziehe ich, dass man dieses Theaterstück definitiv in Zukunft wieder aufführen sollte, da es ein unheimlich wichtiges Thema behandelt und sicherlich einigen Personen die Augen öffnet.

Luna Döring, 9a